1. Platz beim Maturaprojekt-Wettbewerb 2026 der Fachhochschule Kärnten
Mit besonderer Anerkennung ist die herausragende Leistung der Schüler*innen Anika Bachmayer, Kathrina Galla und Paul Kindermann hervorzuheben, die im Rahmen des Maturaprojekt-Wettbewerbs der Fachhochschule Kärnten den 1. Platz erzielen konnten.
Begleitet wurde die Arbeit an der HTL Villach schulintern durch VOL Bernd Santner, BEd. Die externe fachliche und wissenschaftliche Betreuung wurde von Anja Boisselet, MSc, und DI Mag. Peter Piccottini, beide von der Wissenschaftlichen Gesellschaft bionikum:alpen-adria und brain rooms synapsis, übernommen.
Die erzielte Leistung bestätigt die frühe Beobachtung in eindrucksvoller Weise. Trotz unterschiedlicher individueller Voraussetzungen sowie anfänglicher Unsicherheiten und Hürden gelang es den Schüler*innen, sich im Verlauf des Projekts fachlich, methodisch und persönlich sichtbar weiterzuentwickeln.
Was Anika Bachmayer, Kathrina Galla und Paul Kindermann erarbeitet und präsentiert haben, war in hohem Maße professionell. Dies wurde auch von der Fachjury des Studienbereichs Bauingenieurwesen und Architektur der Fachhochschule Kärnten wahrgenommen und gewürdigt. Im Wettbewerb setzte sich das Team in der Kategorie Bauingenieurwesen und Architektur gegenüber 27 eingereichten Projekten aus ganz Österreich durch. Angesichts des hohen fachlichen Niveaus der eingereichten Arbeiten ist dieser Erfolg als außerordentliche Leistung zu bewerten.
Besonders hervorzuheben ist, dass das ausgezeichnete Projekt in seiner fachlichen Tiefe, methodischen Stringenz und wissenschaftlichen Durchdringung ein Niveau erreichte, das mit jenem einer Masterarbeit vergleichbar ist. Gerade diese außergewöhnliche Reife und Qualität hinterließen bei der Fachjury einen nachhaltigen Eindruck.
Ein wesentlicher Beitrag zu diesem Ergebnis lag auch in der fundierten fachlichen Expertise des externen Betreuerteams von bionikum:alpen-adria. Durch die wissenschaftliche Begleitung von Anja Boisselet, MSc, und DI Mag. Peter Piccottini wurde das Projekt nicht nur fachlich präzisiert, sondern auch in seiner wissenschaftlichen Ausrichtung und argumentativen Qualität wesentlich gestärkt.
Der Erfolg von Anika Bachmayer, Kathrina Galla und Paul Kindermann ist somit nicht allein Ausdruck fachlicher Kompetenz, sondern ebenso ein Beispiel für Entwicklungsfähigkeit, Teamarbeit, Beharrlichkeit und wissenschaftliche Ernsthaftigkeit.
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Darüber hinaus wurde ReMyce auch beim bundesweiten Innovationsformat „innovations@school“ als eines der ausgewählten Förderprojekte ausgezeichnet. Der Wettbewerb, der innovative Schulprojekte mit Fokus auf angewandte Forschung und Kooperation mit externen Partnern unterstützt, hob insbesondere die Verbindung zwischen nachhaltigen Materialien, technischer Umsetzung und gesellschaftlicher Relevanz hervor.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts ist die enge Zusammenarbeit mit Bionikum, das als Ideengeber und als wissenschaftlicher und bionischer Kooperationspartner den Entwicklungsprozess begleitet hat. Diese Verbindung ermöglichte es, methodische Zugänge aus der Bionik mit praktischer Materialforschung zu kombinieren und so ein Projektumfeld zu schaffen, das schulische Grenzen bewusst überschreitet.
ReMyce steht damit beispielhaft für eine neue Form von Maturaarbeit: nicht als reine Dokumentation von Wissen, sondern als aktiver Forschungsprozess. Die Schüler:innen arbeiten an realen Fragestellungen der Materialentwicklung, testen Prototypen, analysieren Wachstumsprozesse und entwickeln daraus konkrete Anwendungen. Besonders im Fokus steht dabei die Frage, wie Architektur und Produktdesign künftig mit lebenden oder biologisch wachsenden Materialien gestaltet werden können.
Über die Auszeichnungen hinaus zeigt das Projekt eine wichtige Entwicklung: Schulen werden zunehmend zu Orten echter Innovationsarbeit. ReMyce ist dabei ein Beispiel, wie aus einer Idee ein forschungsnaher Prototyp entsteht – getragen von Neugier, wissenschaftlicher Methodik und dem Anspruch, nachhaltige Lösungen für zukünftige Lebensräume zu entwickeln.
Mit seinem Erfolg bei FH Kärnten und innovations@school setzt ReMyce ein starkes Zeichen für die Verbindung von Bildung, Forschung und nachhaltiger Transformation – und zeigt, welches Potenzial in der nächsten Generation von Forscher:innen und Entwickler:innen steckt.











